PR-Staatspreis 2006

Medienereignis Antarctica 05', Bank Austria Creditanstalt, HocheggerIComPR-Staatspreis 2006 an Bank Austria Creditanstalt für Antarctica-Projekt

Das Sieger-Projekt von HocheggerICOM

Im Rahmen der Gesamtkommunikation als „Bank zum Erfolg“ entschloss sich die Bank Austria Creditanstalt als Sponsor das Weltrekord-Projekt Antarctica 2005 mit dem Österreicher Dr. Wolfgang Melchior zu unterstützen. Der 50-jährige Extremsportler plante den Weltrekord als erster Mensch in nur 40 Tagen ohne technische Hilfsmittel zum Südpol zu marschieren. Um das Projekt Antarctica allen Dialoggruppen zugänglich zu machen, wurde neben klassischen PR-Maßnahmen erstmals auf ein neues Online-Kommunikationsinstrument Weblog und die Technologie des Podcastings gesetzt. Den Projektbetreibern ist es dabei gelungen, einen interessanten Dialog mit Usern herzustellen.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury für den Staatspreis unter dem Vorsitz von PRVA-Präsident Dr. Christoph Bruckner von der Evaluierung des Projektes. In Zusammenarbeit  mit dem Institut für Publizistik der Universität Wien wurde der Erfolg qualitativ und quantitativ gemessen. Zum Höhepunkt des Ereignisses hatten 62 Prozent der österreichischen Bevölkerung von dem Projekt gehört. Das Evaluierungsergebnis hat zur Folge, dass die BA-CA künftig mehr Budgetmittel für derartige PR-Projekte zur Verfügung stellt. Für die PR-Branche liefert das Ergebnis neue Erkenntnisse über Sinn und Wirksamkeit beim Einsatz neuer Online-Medien.

PRVA würdigte weltweites Pilot-Projekt der Telekom

Mit einem Innovationspreis des PRVA wurde im Rahmen der Gala die Telekom gemeinsam mit ihrem Projektpartner Sonovista ausgezeichnet. Auch dieses Projekt wurde von HocheggerICOM eingereicht. Im Rahmen des Projektes „Buntes Fernsehen“ wurde ein Vorort von Linz, nämlich Engerwitzdorf ausgewählt, um die Möglichkeiten des Breitband-Fernsehens zu erproben. Ziel war es, einen „Virtuellen Marktplatz“ zu schaffen, auf dem die Bürger der Gemeinde selbst die Möglichkeit hatten, Programm zu machen und damit in interaktives Fernsehen einzutreten. Dabei galt es, die Bewohner der Gemeinde zum Mitmachen zu motivieren, komplexe technische Inhalte zu vermitteln und ein weltweites Pilot-Projekt zu schaffen. Durch eine verzahnte Kampagne mit hoher Dialogorientierung wurde das Projekt unterstützt. Begleitet wurde das Projekt durch eine Vielzahl an Schulungen, Einzelgesprächen und Veranstaltungen. Die Bürger als Gestalter konnten in hohem Ausmaß motiviert werden, authentische Geschichten lustvoll zu erzählen. Über beständigen partnerschaftlichen Dialog gelang es, dass in den ersten zwölf Monaten 150 Beiträge fertig gestellt wurden. Die Übergabe des Preises erfolgte in einer Live-Schaltung von Wien direkt nach Engerwitzdorf.